Projekt Kultursaaten

Auswahl der teilnehmenden KünstlerInnen steht fest
07.12.2020 – 22.07.2021

Projekt Kultursaaten

Projekt Kultursaaten

Anfang Oktober hatte das Museum Brot und Kunst , gefördert durch das Programm des Landes Baden-Württemberg „Kunst trotz Abstand“, das Projekt „Kultursaaten“ ausgeschrieben und KünstlerInnen aus der Region Ulm aufgefordert, sich in Kooperation mit einer Gruppe künstlerischer Laien kreativ mit den Themen des Museums auseinanderzusetzen. Unter den zahlreichen spannenden Bewerbungen wurde nun eine Auswahl getroffen:
Aus dem Bereich Musik (und Performance) sind das Verena Holscher mit Reinhard Köhler, die das Thema „Hunger“ aufgreifen, und Friedrich Glorian mit Andrea Tibel-Quast, die sich klanglich der Ressource Boden annähern wollen.
Die Schauspielerin Margarete Lamprecht begibt sich mit einem Laienensemble auf die Suche nach dem „Sattsein“. Carmen Vazquez Marfil und Pablo Sansalvador lassen sich von internationalen Brotbegriffen zu einer Choreographie inspirieren. Begleitet werden sie bei der audiovisuellen Umsetzung von Andreas Usenbenz
In der weit gefassten Sparte der Bildenden Kunst wurden Heike Sauer und Axel Blessing, Sabine Wieluch, Silvia Keppler, Adi Hübel und Dietmar Herzog sowie Janina Schmid ausgewählt. Thematisch geht es ebenso um unsere alltägliche Nahrung (das Pausenbrot) wie um die Lebensmittel der Zukunft, um das große Feld der Welternährung, um Kühlschränke und was sie über Ernährungsgewohnheiten erzählen oder auch den unschätzbaren Wert von Wasser. Das Künstlerduo schöne haut (Cora Schönemann und Marc Hautmann), verstärkt durch Nico Bulla, beteiligen sich mit einer digital-analogen Performance, in die sich das Publikum interaktiv einbringen kann, und die die sozialen Dimensionen von Wissen und Reden über Essen ausloten will.

Die Ergebnisse aller Projekte werden im kommenden Jahr (März bis Juli 2021) im Museum präsentiert. Bereits in den nächsten Tagen werden die KünstlerInnen mit ihren Vorhaben auf facebook und Instagram vorgestellt.