Sustainability

Unser Museum ist dem Thema Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet. Denn die Frage nach der Zukunft unserer Ernährung ist immer verknüpft mit der Frage, ob es uns gelingt, die notwendigen Ressourcen (Boden, Wasser, Artenvielfalt) zu schützen und uns an den klimatischen Wandel anzupassen. Entsprechend wichtig ist es uns, unsere Vorbildfunktion als Kultureinrichtung wahrzunehmen und unsere Aufgaben als Museum nachhaltig zu erfüllen. Daher möchten wir als ganzes Team unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit in möglichst allen Arbeitsbereichen erweitern und verstetigen.

Dies sind unsere Prinzipien:

A. Energie
Wir beziehen unsere Heizenergie aus Fernwärme.
Wir verzichten auf eine Klimaanlage im Haus.
Wir heizen unsere Museumsräume nicht über 19 Grad Celsius.
Wir beleuchten unsere Exponate ausschließlich mit LEDs.
Wir streben an, Licht und Videotechnik auszuschalten, wenn sich kein:e Besucher:in im entsprechenden Geschoss befindet.

B. Mobilität
Wir vermeiden Transporte von Leihgaben/ Leihnahmen per Flugzeug. Postsendungen sind ausgenommen. Einzel- und Direktfahrten von uns beauftragter Speditionen versuchen wir zu vermeiden.
Dienstreisen in andere Städte nehmen wir in aller Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug) vor. Ausnahmen sind Transporte.
Wir vermeiden Dienstreisen per Flugzeug.
Kosten für Flugreisen von Künstler:innen und anderen Beteiligten ersetzen wir nicht.
Mitarbeiter:innen erhalten ein kostenloses Jobticket für den öffentlichen Nahverkehr.
Besucher:innen weisen wir auf die Möglichkeiten hin, das Museum mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

C. Materialien
a) Ausstellungen
Wir wollen so wenig Plastikmaterialien einsetzen wie möglich.
Wir recherchieren aktiv nach nachhaltigen Materialien.
Wir vermeiden das Aufziehen von Drucken auf Aludibond o.ä. und verwenden stattdessen Wellpappe o.ä.
Wir verwenden Vitrinen, Tische, Technik u.a. jahrelang immer wieder und ändern sie ggf. um.
Wir verwenden insgesamt Vorhandenes, wenn irgend möglich.
Wir verwenden wenn möglich Bio-Farben.
Wir trennen Müll konsequent und korrekt.
b) Büromaterialien und weitere Anschaffungen
Wir versuchen, möglichst wenige Seiten auszudrucken, drucken grundsätzlich doppelseitig, meistens ohne Farbe, und benützen Umweltpapier.
Wir vermeiden unnötigen Emailversand.
In unserem Museumsshop bieten wir außer Büchern nur Artikel an, die handwerklich und/ oder nachhaltig produziert wurden.
c) Drucksachen
Wir lassen 80% unserer Drucksachen im Raum Ulm drucken. Für Flyer verwenden wir FSC-zertifiziertes Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ökologische Farben.
Wir bemühen uns, die Anzahl unserer Drucksachen möglichst genau an den tatsächlichen Bedarf anzupassen.
Wir ersetzen möglichst viele Drucksachen durch digitale Kommunikation (Emailversand, Newsletter, Social Media).
d) Vermittlung
Auch bei unseren kreativen Angeboten achten wir auf nachhaltige Materialien und sparsamen Verbrauch.

D. Programm
Die von uns vermittelten Inhalte zielen in hohem Maß auf die Vermittlung nachhaltiger Ziele, v.a. ökologischer Ziele.
Um möglichst vielen Menschen diese Inhalte zu vermitteln, setzen wir auf partizipative und diskursive Formate.
Wir streben eine barrierearme Kommunikation an.

E. Lebensmittel
Wir verpflichten uns, bei unseren Veranstaltungen überwiegend saisonale und regionale Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion in Bio-Qualität und ggf. aus fairem Handel zu verwenden.
Bei unseren Veranstaltungen bieten wir kein Fleisch/ keine Wurst an. Ausnahme ist Wildfleisch aus heimischen Wäldern. Die bei uns angebotenen Lebensmittel sind jedoch nicht unbedingt vegan. Wir verzichten auf Einweggeschirr. Speisen und Getränke servieren wir auf abspülbarem Geschirr.
Wir wollen erreichen, dass alle Lebensmittel am Ende verbraucht sind. Reste werden verschenkt oder anderweitig verbraucht.

F. Sonstiges
Wir erstellen regelmäßig eine Klimabilanz (die wir öffentlich zugänglich machen) und versuchen von Jahr zu Jahr besser zu werden.
Wir streben mittelfristig eine Zertifizierung als nachhaltig betriebenes Museum an.
Wir binden unsere Partner (z. B. Förderverein) in unsere Strategie mit ein.
Wir schließen Kompensationsmaßnahmen aus bzw. investieren die entsprechenden Mittel in Ausstellungen und Veranstaltungen zu Themen der Nachhaltigkeit im eigenen Haus anstatt in Projekte Dritter.-

Mission Statement

Bread and strategies to mitigate hunger have been part of our culture and society for thousands of years.
Those who take a closer look at bread see our society with sharpened eyes.

This is our guiding principle and the reason why this museum deals with the subject of bread and at the same time with many other topics. And that's because "bread" also represents food more generally; in other words, the essentials of life. But many other things that make up our life are connected with it as well. Because whether culture, politics, science, or economy, everything is determined and impacted by our basic need for food.
We have made it our mission to present these various topics in an exciting and understandable way. A visit to the museum should be an experience for the whole family. Everyone should have the opportunity to take something from it which is applicable for themselves and their daily lives: beautiful pictures, interesting information, but also new questions.

Museum

The exhibition in the Museum of Bread and Art has two parts. Art is on one side, and topics such as bread, everyday life, nutrition, and consumption are on the other side. There are cultural dimensions to both parts: it is about understanding and interpreting the world around us, especially the exploration of the spaces in between stereotypes and popular conceptions. The two halves complement each other. This is what makes this museum so special.

History

The Museum of Bread and Art is supported by the non-profit Father and Son Eiselen Foundation.
The museum was founded in 1955 by two entrepreneurs from Ulm- Willy Eiselen (1896-1981) and his son Dr. Hermann Eiselen (1926-2009) as the world's first bread museum.
The collection comprises objects of cultural, social, technological, and historical significance from several centuries. Particular attention was and is paid to art. Art makes it possible to view the broad subject of bread and food from surprising perspectives.
From the very beginning, the founders also understood the museum to be a place where people could think about and discuss a better and fairer global food system.

Building

The Renaissance-era building which houses the museum is registered as a special cultural landmark of the city of Ulm. It's notable for its steep gabled roof and beautiful entrance (by stonemason Claus Bauhofer) and was built in 1592/93. Inside you can admire the beautiful, exposed post-and-beam construction. The structure was originally built as an imperial city storehouse for grain and salt, which is why today it is still called the "Salzstadel" which translates to something like "Salt Shed" in German. After extensive renovation, the museum moved into the former storehouse in 1991 and now stores art and culture.
Once a year, the upper floors are also opened to visitors and offer a unique view of the Ulm Minster.

Eiselen Foundation

The Eiselen Foundation is a non-profit organization which was established to promote research and finance the museum. It was started by the Ulm entrepreneurs Willy and Hermann Eiselen in 1978. The task of promoting research projects to improve global food security was delegated to the Fiat Panis Foundation in 2010.

The committees of the foundation include:

The Board of Trustees
Dr. Klaus-A. Gerstenmaier (Chairman), Stuttgart
Dr. Nicole Fritz, Tübingen
Dr. Christoph E. Palmer (Vice Chairman), Stuttgart
Director (ret.) Dieter Maier, Stuttgart
Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher, Ulm
Prof. Dr. Hans Wolff (honorary member), Ichenhausen
Prof. Dr. Heinz Griesinger (honorary member), Markgröningen

The Board of Directors
Dr. Isabel Greschat, Ulm
Dr. Andrea Fadani, Ulm

The administration of the foundation is based in Ulm.

Contact:
Vater und Sohn Eiselen-Stiftung Ulm
Syrlinstraße 7
89073 Ulm
Phone +49 (0)731 93515 0
Fax +49 (0)731 93515 29
info@eiselen-stiftung.de

Team

  • Director

    Dr. Isabel Greschat

    ig@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)731 14009 13

  • Secretary

    Renate Dorer

    rd@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)731 14009 0

  • Event management and Press relations

    Dr. Marianne Honold

    mh@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)731 14009 15

  • Collection, Loans and Strategic Communication

    Lili Sztudinka M. Litt.

    ls@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)731 14009 15

  • Museum shop

    Margarete Becker

    kasse@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)731 6027 999

  • Technique

    Ralf Schiller

    technik@museumbrotundkunst.de

    0049 (0)179 4183202